Förderung der Nachhaltigkeit durch Einsatz von Holz im Hausbau

Förderung der Nachhaltigkeit durch Einsatz von Holz im Hausbau

Viele natürliche Ressourcen der Erde sind endlich – entsprechend bedeutsam ist es, einerseits sparsam mit ihnen umzugehen und andererseits alternative erneuerbare Ressourcen zu erforschen und bevorzugt zu nutzen. „Das ist verantwortungsbewusst gelebte Nachhaltigkeit wie wir sie auch im modernen Hausbau mit Holz umsetzen. Holz ist das Baumaterial der Zukunft“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).  

Mit dem Bau von Holz-Fertighäusern wird die nachhaltige und legale Waldwirtschaft unterstützt

Schon seit 300 Jahren gilt in Deutschland das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. Demnach darf nicht mehr Holz geschlagen werden als auch nachwächst. Die 47 im BDF zusammengeschlossenen, führenden Hersteller von Holz-Fertighäusern verpflichten sich dazu, nur Holz und Holzwerkstoffe aus legaler und nachhaltiger Waldwirtschaft einzusetzen. Auch Haas Haus legt besonderen Wert auf den Punkt Nachhaltigkeit und deckt dementsprechend den Großteil ihres Holzbedarfs mit einheimischem Fichtenholz. Rund 30 Kubikmeter davon benötigen sie für ein durchschnittliches Fertighaus mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern. Das entspricht dem verwendbaren Konstruktionsholz von zehn Fichten. Diese Menge wiederum wächst hierzulande statistisch gesehen in gerade einmal 23 Sekunden nach.

Der Trend zum nachhaltigen und modernen Fertighaus steigt an

„Demzufolge bietet allein der Zuwachs von Fichtenholz in Deutschland genug Baumaterial für weit mehr als 150 Häuser pro Stunde. De facto wurden im ersten Halbjahr 2016 gut zwei Ein- und Zweifamilienhäuser in nachhaltiger Holz-Fertigbauweise pro Stunde gebaut – trotz deutlich spürbarem Aufwärtstrend in der Bauindustrie“, so Klaas. Um dem zuletzt weiter stark gestiegenen Bedarf an Wohnraum und zugleich den öffentlichen Forderungen nach nachhaltigen Häusern gerecht zu werden, führt für den BDF-Hauptgeschäftsführer kein Weg an dem natürlichen Baumaterial vorbei. Das entziehe der Umwelt darüber hinaus langfristig umweltschädliches CO2 und trage bei einem modernen Fertighaus bei üblicher Nutzung zu einer Lebensdauer von mehr als 100 Jahren bei.

Nachhaltigkeit: Warum Holz als Baumaterial zur guten Ökobilanz beiträgt

Weitere Vorteile des Bauens mit Holz in puncto Nachhaltigkeit sind dessen Leichtigkeit und gute Bearbeitbarkeit. Beides trägt maßgeblich zur vorbildlichen Ökobilanz eines Holz-Fertighauses bei. Einerseits erleichtert es erheblich den Transport der vorgefertigten Wand-, Dach- und Deckenelemente – zum Vergleich: Ein Kubikmeter trockenes Fichtenholz wiegt weniger als 500 Kilogramm und damit ein Bruchteil eines Kubikmeters konventioneller Baustoffe. Andererseits wird für die Gewinnung und Bearbeitung des Naturmaterials erheblich weniger Energie benötigt und verbraucht. „Nachhaltiger und zugleich effizienter geht es nicht“, schließt Klaas.

Quelle: BDF/FT